ALTER
Stetig
zeigt er uns sein Wesen,
lässt
uns
nie mehr voll genesen!
Von Jahr
zu Jahr die Kraft uns nimmt,
und jeden
weit’ren Zug bestimmt.
Unsichtbar
und doch ganz nah,
sein
Vorgehn stets das Gleiche war,
das Haar
ergraut, die Haut erschlafft,
ein neues
Wesen er damit schafft.
Von Tag zu
Tag und Nacht zu Nacht,
er sich an
uns zu schaffen macht.
Einst
starke Glieder sind nun müd’,
die
Lebenskraft im Nu verglüht.
Bald
trübt
er auch das Augenlicht,
der letzte
Ton dem Ohr entwischt,
die
Augenlider werden schwer,
der
Körper
trotzt der Last nicht mehr.
André
Clemens Dieudonné
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